Über mich




• Nik Zeindler
• 16. Januar 1960
• Verheiratet und Vater von drei Kindern
• Münsingen, Schweiz
• Berufsschullehrer

Meine bisherige Neulandsuche…

Eigentlich bin ich ja ein Bergsteiger und schaue am liebsten von der ausgesetzten Spitze eines hohen Gipfels in die Niederungen des Lebens. Bis zu meinem ersten Radmarathon im Jahr 2004 suchte ich also die Herausforderungen vor allem im steilen Fels und den kombinierten Wänden unserer atemberaubenden Alpen. Unvergesslich wird mir die eindrückliche Winterbegehung der Eigernordwand bleiben, welche ich mit Ralph Jörg 2004 erleben durfte.

Parallel zum Bergsport war ich natürlich immer auf dem Velo unterwegs. Begonnen hat die Zweiradleidenschaft in den frühen Achzigern des vergangenen Jahrhunderts mit einer längeren Radtour rund um Europa: 10‘000 km mit Sack und Pack, damals aber in gemütlichen 6 Monaten. Geblieben ist mir davon die Zuversicht, dass mit genügend Enthusiasmus und Zeit fast jede Ecke der Erde mit Muskelkraft erreicht werden kann.

Meine Ursula hat es mir nicht verübelt, dass ich Eispickel und Steigeisen nach dem Eiger mit dem Rennrad getauscht habe.

Mehrmals startete ich ab 2004 zum Radmarathon in Wiedlisbach, anfangs über 300, dann 600 und schliesslich 720 km.

Soweit lief eigentlich alles zufriedenstellend. Warum also nicht mal das legendäre Paris – Brest – Paris 2007 versuchen? Richtig trocken waren Christoph und ich eigentlich während den ganzen 1200 km fast nie, dafür aber am Ziel mit allen Wassern gewaschen und um die Gewissheit reicher, dass der Mensch mehr kann als er denkt.

2008 ist der Funke dann endgültig übergesprungen: Während dem RAAM 2008 hing ich dauernd im Internet und verfolgte ich das Rennen meines Velokollegen Martin Jakob intensiv. Darf ich‘s wagen? Was kann ich verlieren, was gewinnen? Der Entschluss reifte langsam.

Kein RAAM ohne Qualifikation, also ab in die Velohosen: Am Radmarathon 2009 lief alles rund, eine brauchbare Zeit von leicht unter 25h gab mir Vertrauen. Danach strampelte ich im August auch noch die erste Ausgabe der „Tortour“ über 1070 km und 15000 Höhenmeter ohne grössere Schäden erfolgreich in gut 52h ab.

So, nun freue ich mich auf weiteres Neuland!